Mediengestalter Prüfung: Der perfekte Spickzettel!?

Auf dem Weg zum ausgebildeten Mediengestalter werden euch viele Herausforderungen begegnen. Egal welche Fachrichtung – eines deiner größten und wichtigsten Abenteuer während der Ausbildung ist deine Zwischenprüfung und natürlich deine Abschlussprüfung, um im Anschluss erfolgreich in der Medienwelt arbeiten zu können! Doch ist die optimale Vorbereitung und Lernmethode für die Mediengestalter Prüfung? Spickzettel als Lernhilfen sind eine äußert beliebte und wunderbare Methode sich schnell, viel Wissen anzueignen. Wir möchten dir hier den etwas anderen Spickzettel vorstellen, der dir das Lernen für Zwischen- und Abschlussprüfung definitiv erleichtern wird.

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Die optimale Mediengestalter Prüfungsvorbereitung

Auf Prüfungen bereiten sich viele von uns am liebsten unterwegs vor, auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit. Doch mit dicken Wälzern, wie dem Kompendium ist das schwierig. Man kann sich selbst kleine Karteikarten schreiben, mit Fragen auf der einen und Antworten auf der anderen Seite. Diese kann man gut einstecken und überall damit lernen. Egal ob es nur fünf Minuten sind, die du auf den nächsten Bus wartest oder ein komplettes Wissensgebiet daheim lernen möchtest. Und wenn man bei einer Frage sicher ist, kann man die entsprechende Karten einfach aussortieren und dafür andere mitnehmen.

Mit „Spickzettel: Prüfungswissen für Mediengestalter“ gibt es genau das ganz professionell gemacht. Du musst Dir die relevanten Fragen und Antworten nicht aus einem Buch zusammensuchen, sondern kannst einfach diese Box benutzen. Das ist natürlich ein bisschen teurer, aber es spart Zeit und es lohnt sich!!

In der Box findest du insgesamt 660 aktuelle Prüfungsfragen für alle Bereiche, die für Dich als Mediengestalter wichtig sind. Die Kategorien sind durch ein Register eingeteilt in die Themenbereiche:

Gestaltung, Farbe, Vorstufe, Datenhandling, Drucktechnik, Multimedia und Internet.

Also alles was man so lernt und der ganze Stoff, der durchgenommen wird. Damit hast Du das gesamte prüfungsrelevante Wissen für Mediengestalter in der Tasche – oder in der praktischen Aufbewahrungsbox.

Die Karten sind schön gestaltet und fühlen sich gut an. Das Register hat ein Farbschema, so dass Du immer gleich erkennst, zu welchem Bereich die Frage gehört. Das hilft besonders, wenn man sich ein eigenes System beim Lernen aufbauen will. Vor allem ist das toll, wenn Du nach Schwerpunkten bei der Prüfung lernst. Die Spickzettel zum Prüfungswissen sind sicher auch ganz nützlich für Grafiker oder Mediendesigner, oder wenn man später einmal schnell etwas nachschlagen will.

Was ebenfalls sehr hilfreich ist: Die Fragen sind genau wie Prüfungsfragen formuliert, so dass man schon eine gute Vorstellung bekommt, wie bei der Prüfung gefragt wird und was relevant ist. Da merkt man auch, dass die Box von Berufsfachschullehrern zusammengestellt wurde und dass das Kompendium dafür verwendet wurde. Die Antworten mit Erklärungen sind kurz und knapp, so dass sie leicht zu merken sind. Manchmal wäre eine ausführlichere Erklärung hilfreich. Dann muss man die Karte zur Seite legen und selbst nochmal nachschlagen. Gut funktionieren die „Spickzettel“ in der Lerngruppe für das gegenseitige Abfragen. In der Gruppe kommt man auch bei den zu knapp geratenen Antworten gemeinsam auf eine Lösung, die sich so leichter einprägen lässt.

Vom Inhalt her gibt es Theoriefragen, aber auch angewandte Dinge wie Pixelberechnung. Wer richtig vertiefend lernen will, braucht natürlich immer noch die üblichen Bücher, da sind die „Spickzettel“ kein Ersatz! Eher geht es darum, den Stoff mit Hilfe der praktischen Karten zu wiederholen und vielleicht noch kurz vor der Prüfung das Wissen einmal mehr in Erinnerung zu rufen. Vor allem erkennt man mit den „Spickzetteln“ die eigenen Wissenslücken und kann dann ganz gezielt noch einmal nachlernen.

Fazit

Alles in allem ist die Box „Spickzettel: Prüfungswissen für Mediengestalter“ eine große Hilfe bei der Prüfung zum Mediengestalter. Neben dem Kompendium der Mediengestaltung bietet dir dieser Spickzettel eine perfekte Lernhilfe, damit du deine Prüfung mit großem Erfolg bestehst !!

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Die Schattenseiten des Mediengestalterberufes?

In diesem Artikel möchten wir dir einen Einblick hinter den Kulissen und in den Berufsalltag eines Mediengestalters geben. Du findest auf unserer Seite viele Informationen über die Ausbildung mit Tätigkeitsprofil und seinen Anforderungen. Natürlich gibt es einige negative Aspekte die ebenfalls zum Job dazu gehören und über die wir dich hier aufklären wollen.

Bevor du dich nun für eine Mediengestalter Ausbildung ist es natürlich wichtig zu wissen, wie die Berufsaussichten in der Medienwelt aussehen. Sehr hilfreich kann es dabei sein Efahrungen von Menschen zu hören, die diesen Beruf bereits ausüben.

Stefanie N. von www.online-zeichenkurs.de ist Mediengestalterin seit 2008 mit dem Schwerpunkt Mediendesign (non-print) und möchte euch mit diesem Erfahrungsbericht einen tieferen Einblick geben, was euch in diesem Job erwarten kann.


Die Schattenseiten des Mediengestalterberufes – Erfahrungsbericht

„Was mit Medien machen… oder mit Werbung!“ das wollen viele Jugendliche. Klingt ja auch cool. Doch, dass hinter dem vermeintlich prestigeträchtigen Beruf des Mediengestalters auch eine dunkle Seite steht, das sehen viele nicht.

In diesem Artikel möchte ich über den Werdegang und Berufsalltag des Mediengestalters, wie ich ihn erlebt habe, aufklären.

Dass ich nicht die Einzige bin, die solche Erlebnisse mit gemacht hat, bestätigen mir immer wieder verschiedene Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sowie andere kreativ Schaffende aus der gleichen Branche, mit denen ich bereits zusammen arbeiten konnte.

Vorkenntnisse

Bevor Ihr überhaupt einen Gedanken daran verschwendet, in der Richtung tätig sein zu wollen, solltet Ihr mindestens gewisse Vorkenntnisse haben, die Euch nicht nur den Einstieg in den Beruf erleichtern, sondern bereits von vielen Praktikanten voraus gesetzt werden (Ausnahmen bestätigen die Regel 😉 ).

Mediengestalter PhotoshopPhotoshop – Ihr solltet das Programm nicht nur kennen, sondern auch schon damit gearbeitet haben. Umgang mit dem Bildbearbeitungsprogramm von Adobe gehören zur absoluten Grundvoraussetzung eines jeden Mediengestalters.

Dreamweaver & Webdesign –Auch dieses Programm sollte Euch nicht unbekannt sein und idealerweise solltet Ihr in der Lage sein Webseiten zu coden mittels HTML und CSS.

InDesign & Illustrator – Wenn Ihr auch diese Programme drauf habt, dann seid Ihr auf dem richtigen Weg. Spätestens während der Ausbildung werdet Ihr mit diesen Programmen konfrontiert.

Kreativität und künstlerisches Talent sind essentiell für diesen Beruf.

Kenntnisse über das Medienrecht und das Urheberrecht im Besonderen sind zwingend notwendig um in diesem Berufszweig Fuß fassen zu können.

Praktika

Viele Arbeitgeber wollen erst einmal, dass man ein Praktikum macht. Man könnte zwar denken, dass das Interesse vordergründig beim Anlernen und Kennenlernen des Praktikanten liegt. Da aber sehr viele Arbeitgeber Vorkenntnisse erwarten und sie Praktikanten häufig an Kundenaufträge setzen, kann man eher davon ausgehen, dass hier eine billige Arbeitskraft genutzt werden soll.

Ich habe selbst schon einige Betriebe erlebt, welche sich fast ausschließlich Praktikanten beschäftigen – Gespräche mit Kollegen bestätigen, dass dieser Umstand nicht selten der Fall ist und viele verschiedene Betriebe betrifft. Ein Betrieb hatte sogar sage und schreibe 8 Praktikanten (bei 3 Festangestellten und 2 Azubis) aus verschiedenen Branchen für sich arbeiten lassen und versprach jedem nach Ende des Jahrespraktikums einen Ausbildungsplatz (was nicht in einem einzigen Fall zutraf).Abgesehen davon, dass die Praktikanten entgeltlos arbeiteten, sicherte sich dieser Chef sogar die finanzielle Unterstützung der Ämter.

Auch ich (als Ausgelernte) wurde finanziell gefördert, ansonsten hätte ich diese Stelle erst gar nicht bekommen. Unbezahlte Praktika sind also die Realität und alles andere als selten.

Die Ausbildung

Es gibt gewisse Voraussetzungen um diesen Beruf erlernen zu können. Man sollte mindestens über die Mittlere Reife, besser noch Abitur oder bereits eine andere Ausbildung im kreativen Bereich verfügen, damit Arbeitgeber einen überhaupt nehmen und man dem anspruchsvollen Stoff in der Berufsschule folgen kann.

Wie eingangs erwähnt, sind Vorkenntnisse und Praktika der übliche Werdegang hin zur Ausbildung.

Berufsanfänger

Nicht alle haben das Glück nach der Ausbildung auch tatsächlich übernommen zu werden. Umso ärgerlicher, wenn man dann mangels Berufserfahrung nirgendwo anders eingestellt wird.

Aus diesem Grunde gewährte mir die Agentur für Arbeit eine Förderung für den Arbeitgeber, welcher mich einstellte. Letztendlich geriet ich an einen Arbeitgeber, welcher mich nur wegen der Förderung genommen hat. Das Einstiegsgehalt war dann mit 1300 € brutto (also VOR Abzügen) dann alles andere als fürstlich.
Auch später kam ich über ein Bruttogehalt von 2000€ nie hinaus. Andere kreativ Arbeitende, die ich kennen gelernt habe, kratzten nicht einmal an dieser Marke.

Hohe Arbeitslosigkeit

Seit meinem Ausbildungsabschluss 2008 habe ich meine Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit direkt nach der Ausbildung und im weiteren Verlauf meiner beruflichen Karriere ebenfalls schon zweimal machen müssen.

Jedes Mal sagte mir der jeweils zuständige Sachbearbeiter der Agentur, dass es vielen Mediengestaltern so ginge – zuletzt im November 2013.

Auch meine Erfahrungen während der Bewerbungsphasen sahen niederschmetternd aus. Trotz Optimierung meines schriftlichen Lebenslaufes und guter Qualifikationen sowie vielseitiger beruflicher Kenntnisse und Erfahrungen, ist es alles andere als einfach überhaupt auch nur ein Vorstellungsgespräch zu bekommen.

Die allermeisten Arbeitgeber reagieren in keinster Weise auf eine Bewerbung – weder mit Rückfragen noch mit Absagen. Da baut sich natürlich hoher Frust und Selbstzweifel auf, zumal es auch nicht Stellenangebote in Hülle und Fülle gibt.

Fazit

Die Arbeit macht mir Spaß, keine Frage. Ich gehe in ihr kreativ auf und habe seit meinem aller ersten Praktikum in diesem Bereich eine Menge gelernt und nicht zuletzt mir aber auch selbst beibringen müssen (anders geht es nicht). Dennoch ist der Konkurrenzdruck hoch. Unbezahlte Praktikanten und Studenten, Auszubildende und nicht zu Letzt die zahllosen arbeitslosen Mediengestalter drängen auf einen viel zu kleinen Stellenmarkt.

Hat man das Glück eine der wenigen Stellen zu ergattern, welche dann auch noch ausreichend bezahlt wird, so muss man sich immer mehr mit befristeten Arbeitsverträgen oder gar Zeitarbeit rum schlagen.

Was mir nun schon zweimal passiert ist, ist dass man sehr schnell weg rationalisiert wird. Ist die Auftragslage schlecht, mangelt das Geld, wird an erster Stelle der Mediengestalter/ Werbegestalter eines Betriebes gestrichen. Auch wenn dies von den Betrieben sicherlich kurzsichtig gedacht ist, doch für Werbung will in schlechten Zeiten kaum einer Geld ausgeben und ein (fest) angestellter Mediengestalter stellt hier nun mal einen besonders hohen Kostenpunkt dar.

Auch die Gestalter in den Werbeagenturen haben es schwer, so sind sie ebenfalls einem hohen Konkurrenzdruck und Arbeitsbelastung ausgesetzt. Unbezahlte Überstunden, Termindruck oder eingeschränkte kreative Freiheiten drücken, zusätzlich zur drohender Arbeitslosigkeit, die Freude an diesem Beruf. Aus diesem Grunde wollte ich junge Menschen warnen, welche mit dem Gedanken spielen Mediengestalter, Gestaltungstechnischer Assistent oder auch Kommunikationsdesigner zu werden, dass es auch Schattenseiten gibt, welche nicht nur die berufliche- sondern auch die familiäre Zukunft erschweren können.


Anmerkung zum Erfahrungsbericht

Dieser Erfahrungsbericht spiegelt die Meinung von Stefanie wieder. Auch wir können zustimmen, dass es in diesem Job nicht immer nur Sommertage gibt.

Ein sehr wertvoller Tipp aus diesem Bericht ist wohl, dass sich jeder angehende Mediengestalter schon so früh wie möglich mit Programmen wie Photoshop, InDesign oder HTML und CSS beschäftigen sollte. Schussendlich sind es genau diese Hard Skills auf denen es später im Job und Arbeitsmarkt ankommt.

Aber keine Sorge, wenn ihr diesem Job Leidenschaft und Überzeugung ausüben wollt, dann sind dies nur ein paar weitere Herausforderungen die darauf warten von euch besiegt zu werden!

Medienfachwirt – Krisensicher in der Medienlandschaft

Der Beruf Medienfachwirt gilt als Erweiterung und Zusatzqualifikation eines Berufes aus der Digital-, Print- und Medienbranche. Du hast dich immer schon mal gefragt, welche Aufstiegsmöglichkeiten es als Mediengestalter gibt? Du sehnst dich vielleicht nach mehr Verantwortung, einem besserem Gehalt und abwechslungsreicheren Tätigkeiten zum klassischen Mediengestalter?

Nun, mit einer Weiterbildung zum Fachwirt in Medien (Digital oder Print) qualifizierst du dich für einen Abschluss, der dem eines Meistertitels entspricht. Die Weiterbildung ist bundeseinheitlich reglementiert und schließt mit der offiziellen Prüfung vor einer Prüfungskommission der Industrie- und Handelskammer ab. Die Prüfung kannst du dabei in zwei Bereichen absolvieren. Zum einen zum geprüften Medienfachwirt Print und zum anderen zum geprüften Medienfachwirt Digital. Bis vor wenigen Jahren gab es außerdem noch die Fachrichtungen „Audiovisuelle Medien“ und „Veranstaltungstechnik“. Diese beiden Weiterbildungen können mittlerweile in separaten Ausbildungen erworben werden.

Willkommen im Abenteuer Medienfachwirt

medienfachwirt weiterbildungWelche besonderen Informationen gilt es nun zu beachten? Grundsätzlich gilt: Wenn Du Dich entscheidest, deine Qualifikation und Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt durch eine Weiterbildung auszubauen, dann macht sich das in deinem Lebenslauf immer gut! Damit beweist Du, dass Dir Dein Beruf wichtig ist und du zusätzlich bereit bist Zeit dafür zu investieren. Außerdem erkennt ein Personalmanager darin auch deine Fähigkeit Ziel- und Zukunftsorientiert zu handeln mit dem Wunsch deine eigene Karriere voran zu treiben. Dies sind alles Eigenschaften die für deinen Beruf unabdingbar sind und dich für Aufgaben mit mehr Verantwortung qualifizieren.

Voraussetzung

Damit du deinen beruflichen Werdegang mit einer Medienfachwirt Ausbildung fortsetzen kannst musst du zunächst bereits einen anerkannten Berufsabschluss in der Druck- und Medienwirtschaft gemacht haben. Ausnahme ist, wenn du neben einen erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsberuf (egal welcher Wahl) eine mindestens einjährige Tätigkeit in der Druck- und Medienwirtschaft nachweisen kannst. Zudem musst du eine mindestens vierjährige einschlägige Berufspraxis nachweisen.

Sind diese Voraussetzungen gegeben kannst du entweder in Teilzeit neben der Arbeit oder in verkürzter Vollzeit dich zum Fachwirt weiterbilden. Die Dauer hängt dabei von dem jeweiligem Lehrinstitut ab. Auch wenn ein Weiterbildungskurs in Teil- oder Vollzeit absolut zu empfehlen ist, so ist es grundsätzlich auch möglich sich eigenständig für die Abschlussprüfung bei der zuständigen Handelskammer anzumelden und abzulegen. Allerdings erspart dir der zweite Weg leider nicht den (teilweise sehr anspruchsvollen) Lernaufwand.

Gehalt als Medienfachwirt

Der Meistertitel als Medienfachwirt bietet dir eine ganze Reihe von Möglichkeiten und Anreizen in der Digital-, Print- und Medienwelt. So richtet sich unter anderem ein Medienfachwirt Gehalt, je nach Berufserfahrung und Verantwortungsbereich, zwischen 36.000 und 50.000 Euro brutto im Jahr. Zusätzliche Vergütungen, Zulagen und Sonderzahlungen sind ebenfalls denkbar und abhängig von deinem Arbeitgeber und deinem Verhandlungsgeschick.

Einsatzbereiche und Arbeitsumgebung

Als Medienfachwirt übernimmst du i.d.R. schnell Führungsverantwortung für Mitarbeiter, bist also ein Stück weit auch im Personalmanagement verantwortlich. Auf der anderen Seite pflegst du Kundenkontakte bzw. akquirierst Neukunden und sorgst für den Erfolg des Projektes.

Wie in der Medienbranche gilt allgemein: Die Arbeitsumgebung kann stark variieren, je nach Fachrichtung, Einsatzort und Arbeitgeber. So finden sich Medienwirte zum Beispiel in der Planung und Organisation von Printmedien wieder also bei z.B. regional, oder überregional herausgegebenen Zeitungen. Auch bei Film und Fernsehen sind Medienfachwirte gefragt und geschätzt. Oder warum nicht mal internationale Luft schnuppern? Auch im Ausland werden deutsche Medienfachwirte immer mal wieder gerne gesucht und eingestellt. Zu guter letzt berechtigt dich der Meistertitel (auch ohne Abitur) zu einem Studium an einer Universität oder Fachhochschule.

Berufliche Inhalte

Als Ergänzung zum typischen Mediengestalter stellt der Medienfachwirt das Bindeglied zwischen Organisationstalent und Kreativität dar. Wem würde es nicht schmeicheln, wenn eine Zeitschrift oder Tageszeitung herausgegeben wird an deren Gestaltung in Layout und Inhalt du aktiv mitgewirkt hast. Oder dein Wirken bezieht sich auf digitale Medien oder der Produktion von Fernsehshows und/oder Filmen oder, oder, oder.. Ein besonderen Anreiz liefert sicher auch der Bereich der Tricktechnik. Dort bietet sich dir die gesamte Bandbreite vom Onlinegame bis hin zum Animationsfilm an. Die Weiterbildung zum Medienfachwirt legt neben Verantwortung im Design ebenfalls wichtige Schwerpunkte im kaufmännischen Bereich und verlangt bestimmte betriebswirtschaftliche Kenntnisse. So könnten z.B. Budgetverwaltung oder Personaleinsatzplanungen ebenfalls du deinem Tätigkeitsprofil gehören.

Zukunft

Im Zuge der immer größer werdenden Bedeutung der Medien in unserer Gesellschaft, musst du Dir als Medienfachwirt wohl keine Sorgen um Deine berufliche Zukunft machen. Aufgrund stetig neuer Herausforderungen und Arbeitsfelder in der Medienlandschaft kann dieser Beruf durchaus als Krisensicher eingestuft werden. Daher frage ich dich: Wer wenn nicht du? Wann wenn nicht jetzt? Wenn du über eine Veränderung und zusätzlichen Qualifikation und Weiterbildung innerhalb der Medienbranche nachdenkst, dann könnte der Fachwirt genau die richtige Entscheidung für dich sein.

Mediengestalter Ausbildung in Berlin

Warum eine Mediengestalter Ausbildung in Berlin für dich die richtige Wahl ist!?

 
Berlin als Hauptstadt Deutschlands ist wahrlich einer der schönsten Großstädte zum arbeiten. Die noch bessere Nachricht: Kreativität und kulturelle Vielfältigkeit wird hier groß geschrieben! Bei über 3 Mio. Einwohnern gibt es daher auch jede Menge Fachschulen und Ausbildungsbetriebe, bei denen du dich zum Mediengestalter ausbilden lassen kannst.

Wusstest du, dass im Sommer 2013 insgesamt 289 von Bundesweit 3731 Auszubildende ihrer Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Mediengestalter/ Mediengestalterin (alle Fachrichtungen) in Berlin abgelegt haben (Quelle: IHK Berlin)? Davon haben 242 der Berliner Prüflinge (83,7%) ihren Abschluss bestanden und konnten Ihn erfolgreich feiern. Du könntest dir ebenfalls vorstellen, eine Ausbildung als Mediengestalter in Berlin zu absolvieren?

mediengestalter ausbildung berlin Viele junge Menschen zieht es magisch nach Berlin. Daher sieht es in der Realität leider oft so aus, dass es weniger betriebliche Ausbildungsstellen gibt als nachgefragt wird. Nicht selten, entscheiden sich somit viele Berufsinteressierte schließlich für eine schulische Ausbildung. Vor- und Nachteilen beider Ausbildungsformen kannst du in unseren Artikel berufliche vs. schulische Ausbildung nachlesen.

Aber keine Sorge: Berlin ist groß und somit lassen sich auch eine Vielzahl von Ausbildungsstellen und Jobangebote finden!

Begehrte Ausbildungsplätze findest du vor allem bei den regionalen Radio-und Fernsehsender. So bietet z.B. der RBB eine duale Ausbildung für Bild und Tontechnik an. Wer immer schon mal bei Liveübertragungen dabei sein und Tätigkeiten rund um Fernsehen oder Hörfunk kennenlernen wollte findet beim RBB eine sehr gute Anlaufstelle!

Viele viele weitere Ausbildungsangebote kannst du schnell über die einschlägigen Jobportale im Internet finden. Bevor du dich aber für eine Mediengestalter Ausbildung in Berlin entscheidest, solltest du dir erst einmal Gedanken machen über deine zukünftigen Vergütungs- und Finanzierungsmöglichkeiten. Gerade wenn du nicht aus Berlin kommst ist es wichtig zu wissen, wie du dir eine Wohnung oder WG-Zimmer während der Ausbildung leisten kannst? Ebenfalls wichtig: Was weißt du über deinen gewünschten Betrieb oder die Berufsschule? Was erwartet dich in der Stadt? Oft bietet es sich auch erst einmal an ein Praktikum bei deiner Wunschfirma zu absolvieren, um herauszufinden ob der Job und die Firma zu deinen Wünschen und Vorstellungen passt.

Mediengestalter Berufsschulen in Berlin

Ebenfalls gibt es in Berlin sehr viele Berufsschulen die eine Ausbildung in der Mediengestaltung anbieten. So ist z.B. eine begehrte Berufsschule für Bild und Ton die OSZKIM. Die Schule bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen an, wo du dich näher mit der Schule, ihren Angeboten und Inhalten zur Berufsausbildung informieren kannst.

Für Digital und Print kämen u.a. die GPB-Berlin oder Ernst-Litfaß-Schule in Frage, bei denen ihr euch bewerben und erfolgreich ausbilden lassen könnte. Auch hier finden täglich Tage der offenen Tür statt, an denen ihr die Schule kennen lernen könnt und Informationen zu den schulischen Ausbildungsangeboten findet.

Fazit:

Berlin ist bunt, teilweise chaotisch, kreativ und vor allem Vielfältig. So vielfältig wie die Menschen sind auch deine Job- und Ausbildungsmöglichkeiten! Lass dich von eventuellen, anfänglichen Absagen nicht entmutigen sondern motivieren!! Wenn es einen Ort gibt, an dem du einen begehrten Ausbildungsplatz ergattern kannst, dann ist es in Berlin!

Medienwissenschaften Studium

Auf den ersten Blick haben eine Ausbildung zum Mediengestalter und ein Studium der Medienwissenschaften nicht viel gemeinsam, außer dass sie beide „etwas mit Medien“ zu tun haben. Wir verraten dir, wann es sich vielleicht lohnt über solch ein Studium nachzudenken.

Das Medienwissenschaften Studium bietet sich als eine wunderbare Alternative oder logische Fortsetzung und Zusatzqualifikation zur Mediengestalter Ausbildung an. Hast du bereits eine abgeschlossende Erstausbildung wäre (außer dem Studium) ebenfalls eine Weiterbildung zum geprüften Medienfachwirt denkbar.

Wenn du später in der Medienwirtschaft arbeiten willst sind neben Kreativität und Flexibilität vor allem auch strukturiertes Denken und soziale Kompetenzen gefragt! Ein Studium bietet sich dann an, wenn du dein kreativ-wirtschaftliches Potenzial entwickeln, vertiefen und vollkommen entfalten möchtest. Verfügst du über einen Hochschulzugang, sprich Abitur, stehen dir schließlich alle Möglichkeiten offen dich in der Fachrichtung Medienwissenschaften weiterzubilden.

Das Medienwissenschaften Studium – Was genau ist das?

Ein Studium der Medienwissenschaft vermittelt insbesondere die wissenschaftliche Kompetenz im Umgang mit Medien und all seinen Herausforderungen. Was bedeutet das jetzt genau?

Im Grunde beschäftigt sich die Medien-Wissenschaft mit der Analyse der Medien in Deutschland und im internationalen Zusammenhang. Somit geht also, im Gegensatz zur Mediengestalter Ausbildung, das Studium weniger auf die kreative und praktische Umsetzung von konkreten Medienprojekten eingeht. Vielmehr geht es um wissenschaftliche Fragestellungen in der Medienwelt. Typische Themengebiete sind Beispielsweise die Untersuchung der Medien und ihr Einfluss auf unsere moderne Gesellschaft oder die Analyse neuer Medientrends inklusive ihrer Entwicklung und Verbreitung.

Medienwissenschaften StudiumTypische Fächer im Studium sind z.B. Mediengeschichte, Medientheorie, Medienperformanz, Grundlagen der Medienwissenschaft, Medienökonomie, Medienanalyse und einige mehr… Je nach Universität unterscheiden sich die einzelnen Studieninhalte und der Studienaufbau. In der Regel dauert das Studium 6 Semester, also 3 Jahre, und ihr schließt mit einem Bachelor of Arts ab. Ein Master der Medienwissenschaften ist im Anschluss am Bachelor ebenfalls möglich.

Typische Berufsfelder im späteren Job finden sich z.B. in der Medienforschung, Medienpolitik, im Kulturmanagement oder sogar in der Öffentlichkeitsarbeit und im Journalismus.

Studiengang Voraussetzungen

Mit Ausnahme von Hessen ist ein Hochschulzugang in Form des Abiturs notwendig, um sich für ein Studium bewerben zu können. Im Bundesland Hessen ist es hingegen bereits möglich sich mit einem Fachabitur für das Studium zu qualifizieren. Die Nachfrage nach dem Studiengang ist stets sehr hoch, sodass an vielen Universitäten das Fach Medienwissenschaften mit einem Numerus Clausus (NC) belegt ist. Abhängig von der Universität bzw. Fachhochschule schwankt der NC gewöhnlich zwischen 1,1 und 2,4. Wie hoch die Auswahlgrenze in den vergangenen Jahren genau war erfährst du auf den einzelnen Webseiten der Unis.

Fazit:

Angesichts der wachsenden Bedeutung der Medien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist ein Medienwissenschaften Studium definitiv erstrebenswert. Die wissenschaftliche Betrachtung der Medien-Entwicklung (sowie deren psychologischen, politischen, sprachlichen und soziologischen Einflussfaktoren) ermöglichen später weitreichende Einsatzgebiete für angehende Medien- und Kommunikationswissenschaftler. Nach Beendigung des Studiums sind Meidenwissenschaftler somit u.a. in der Lage Medienentwicklungen zu analysieren und neue Trends frühzeitig vorherzusagen.

Für Menschen die an der Welt der Medien interessieren und damit theoretisch auseinander setzen wollen ist diese Alternative definitiv in Betracht zu ziehen. Zeitgleich kann das Studium als wundere Fortsetzung und zusätzliche Qualifikation nach einer Mediengestalter Lehre angesehen werden, da hier praktische Fähigkeiten durch fundiertes theoretisch-wissenschaftliches Fachwissen erweitert wird.

Wenn du mehr Einzelheiten und Details darüber erfahren möchtest, dann bietet dir die Universität Trier einen wunderbaren Einblick in das Studium. Eine Übersicht über alle Universitäten und Fachhochschulen die ein Medienwissenschaften Studium in Deutschland anbieten findet ihr hier.