Schulische oder Betriebliche Ausbildung?

Die Ausbildung zum Mediengestalter wird in zwei verschiedenen Ausbildungsformen angeboten. Sowohl die schulische und betriebliche Ausbildung haben beide Vor- und Nachteile. Wir zeigen dir die größten Unterschiede der beiden Formen, damit du die Entscheidung einfacher fällt.

Die Schulische Ausbildung zum Mediengestalter

Bei der schulischen Ausbildung übernimmt eine Fachhochschule, mit Schwerpunkt Mediengestaltung, die Ausbildung. Das bedeutet, für die Zeit deiner Ausbildung drückst du wieder die Schulbank. Im Gegensatz zur betrieblichen Ausbildung erhalten Berufsschüler damit ein wesentlich breites Branchen- und Fachwissen. Der Nachteil ist, dass du praktische Erfahrungen während der Ausbildung nur durch Praktikas in den Schulferien sammeln kannst. Jedoch, viele Berufsschulen integrieren mittlerweile ein Pflichtpraktikum von mehreren Wochen in ihr Ausbildungsprogramm. Ebenfalls gilt es zu beachten, dass du bei der schulischen Ausbildung keine Ausbildungsvergütung erhälst.

Die Details und Hintergründe zur Ausbildungsvergütung, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten kannst du hier nachlesen.

Ein weiterer Unterschied ist, dass du nochmals in den Genuss von Schulferien kommst. Bei der Ausbildung im Betrieb hingegen sind es nur ca. 20-30 Urlaubstage im Jahr. Ist das jetzt ein Vor- oder Nachteil? Das musst du wohl selbst entscheiden. Die Ausbildungsdauer dauert ähnlich wie im Betrieb zwischen 2 und 3 Jahre. Mediengestalter-Ausbildungsformen

Die betriebliche Ausbildung zum Mediengestalter

Bei der betrieblichen Ausbildung (duale Ausbildung) findet ein Wechsel von Unterricht in der Berufsschule und Praxis im Betrieb statt. Hierin liegt auch gleichzeitig Vor- und Nachteil dieser Ausbildungsform. Durch die hohe Praxisorientierung im Ausbildungsbetrieb erhälst der Auszubildender eine sehr hohe Fachkompetenz in dem Geschäftsfeld wo das Unternehmen tätig ist. Die hohe Praxisorientierung und Spezialisierung qualifiziert dich optimal für die Übernahme durch den Betrieb nach deiner Ausbildung. Hast du allerdings nicht vor von deinem Betrieb übernommen zu werden könnte dies ein Nachteil gegenüber der reinen schulischen Ausbildung sein. Fachschüler sind in der Regel wesentlich allgemeiner ausgebildet, weshalb sie sich sehr schnell in viele verschiedene Medienbereiche einarbeiten können.

Zusammenfassend bekommst du weniger Fachwissen in der Berufsschule vermittelt, bist dafür aber praktisch versierter als ein reiner Fachoberschüler. Dickstes Plus gegenüber der schulischen Ausbildung ist, dass du je nach Ausbildungsbetrieb, ein entsprechendes monatliches Ausbildungsgehalt erhälst und eben die Chance besteht nach erfolgreichen bestehen der Abschlussprüfung vom Betrieb übernommen zu werden.

Fazit für die Schulische oder Betriebliche Ausbildung

Beide Formen haben Vor- und Nachteile. Wenn du dich für eine Ausbildungsform entscheidet, solltest du bereits genauer wissen, worauf du dich einlässt. Beschäftige dich also schon vor deiner Bewerbung intensiver mit den einzelnen Ausbildungsinhalten und Anwendungsfelder der verschiedenen Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben.

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